Thema
Wenn Reden nicht mehr reicht — aber Schweigen auch nicht.
In Familienunternehmen sind Konflikte nie nur geschäftlich. Sie sind persönlich, emotional und oft jahrelang gewachsen. Jemand muss den Raum schaffen, in dem alle offen sprechen können.
Kennen Sie eine dieser Situationen?
Mein Ansatz
Wie ich bei Konflikten arbeite
Ich bin kein Mediator im juristischen Sinn. Und kein Therapeut. Ich bin jemand, der einen sicheren Raum schafft, in dem schwierige Gespräche möglich werden.
Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass alle gehört werden — und dass am Ende nicht nur geredet wurde, sondern entschieden. Ich bringe Struktur in emotionale Situationen, stelle die Fragen, die im Raum stehen, und helfe, Aussagen zu neutralisieren, damit sie ankommen statt verletzen.
Das funktioniert, weil ich von außen komme. Ich bin nicht Teil der Geschichte, nicht Teil der Familie, nicht Teil des Konflikts. Und genau deshalb kann ich Dinge sagen und fragen, die Insider nicht können.
Praxisbeispiel
So kann ein Prozess aussehen
Ein Familienbetrieb in der dritten Generation. Drei Geschwister als Gesellschafter, einer führt operativ. Seit Jahren schwelen Spannungen — über die Ausrichtung, über Investitionen, über die Frage, wer eigentlich das Sagen hat. Ein wichtiges Investitionsprojekt steht an, aber die Gesellschafter können sich nicht einigen.
Phase 1 — Einzelgespräche
Bevor alle an einen Tisch kommen, spreche ich mit jedem Beteiligten einzeln. Vertraulich. Was sind die Erwartungen? Was sind die Befürchtungen? Was ist bisher ungesagt geblieben? Diese Gespräche geben mir ein klares Bild — und jedem Beteiligten das Gefühl, gehört zu werden.
Phase 2 — Moderiertes Familiengespräch
Ein halber Tag, an einem neutralen Ort. Klare Regeln, klare Struktur. Ich sorge dafür, dass alle zu Wort kommen, dass Aussagen nicht eskalieren und dass am Ende konkrete Vereinbarungen stehen — nicht nur gute Absichten.
Phase 3 — Ergebnisse sichern
Was wurde vereinbart? Wer macht was bis wann? Welche Entscheidungen stehen noch aus und wann werden sie getroffen? Möglichst viel wird verschriftlicht — nicht als Vertrag, sondern als gemeinsame Grundlage, auf die sich alle berufen können.
Phase 4 — Follow-up
Vier bis sechs Wochen später: Wie läuft es? Wurden die Vereinbarungen eingehalten? Braucht es eine Nachjustierung? Manchmal reicht ein Gespräch. Manchmal braucht es mehrere Runden.
Zeitrahmen
Einzelprojekt (1–3 Monate) oder laufende Begleitung.
Meine Rolle:
- 01Moderator der schwierigen Gespräche
- 02Neutraler Dritter ohne eigene Agenda
- 03Strukturgeber für emotionale Situationen
Wie ich Sie bei Konflikten unterstützen kann
Workshop-Moderation
Professionelle Moderation für das Gespräch, das Sie nicht selbst leiten können — und auch nicht sollten.
Mehr erfahrenTeam Coaching
Wenn es nicht ein einzelnes Gespräch ist, sondern ein Team, das über längere Zeit begleitet werden muss.
Mehr erfahrenExecutive Coaching
Manchmal muss zuerst die Führungskraft an sich arbeiten, bevor der Konflikt im Team gelöst werden kann.
Mehr erfahrenDer erste Schritt ist, jemanden ins Boot zu holen.
Schildern Sie mir die Situation. Gemeinsam finden wir heraus, was der richtige nächste Schritt ist.
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